Wer eine Provision für einen Immobilienmakler bezahlt hat, kann dieses Geld in vielen Fällen zurückfordern. Das zeigen mehrere Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH). Es gibt dafür zwei wesentliche Voraussetzungen:

  • der Makler hat seinen Kunden nicht korrekt über sein Widerrufsrecht informiert
  • es gab vor der Beauftragung keinen persönlichen Kontakt mit dem Makler (sogenannter Fernabsatz)

Die Voraussetzung des Fernabsatzes ist beispielsweise dann erfüllt, wenn Sie einen Makler aufgrund einer Anzeige in einem Immobilienportal kontaktieren und dieser zunächst eine Beauftragung verlangt, bevor er ihnen nähere Informationen zu dem Objekt schickt.

Die Interessengemeinschaft Widerruf sagt Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Prüfung durch erfahrene Anwälte, ob Sie die Beauftragung eines Maklers noch widerrufen können und damit entweder das Honorar nicht bezahlen müssen oder ein bereits gezahltes Honorar zurückfordern können.

Wichtig ist, dass die Auftragserteilung an den Makler nicht länger als ein Jahr und 14 Tage zurückliegt. Ältere Fälle sind nicht aussichtsreich und können daher auch nicht geprüft werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie den Makler als Käufer oder Verkäufer einer Immobilie engagiert haben. Allerdings müssen Sie als privater Kunde aufgetreten sein. Denn Gewerbetreibende besitzen kein Widerrufsrecht und haben somit auch keine Chance auf eine Rückerstattung.

Ihre Anfrage wird von erfahrenen Rechtsanwälten geprüft. Diese Prüfung ist kostenlos und unverbindlich für Sie! Sie begründet keine kostenpflichtige Mandatierung. Wird im Zuge der Prüfung festgestellt, dass der Maklerauftrag fehlerhaft ist, wird Ihnen der Anwalt ein Angebot machen, Sie bei der Umsetzung des Widerrufs zu begleiten. Erst wenn Sie dieses Angebot annehmen, entsteht ein Mandantenverhältnis, mit dem Kosten verbunden sein können.

Diese Kosten für die anwaltliche Begleitung des Widerrufs werden in der Regel von einer Rechtsschutzversicherung übernommen. Haben Sie noch keine Rechtsschutzversicherung, so können Sie diese noch abschließen, bevor Sie den Widerruf erklären. Auch dazu erfahren Sie mehr im Zuge der kostenlosen Prüfung.

Folgende Unterlagen lassen Sie uns für die Prüfung möglichst zukommen:

  • Vertrag zur Beauftragung des Maklers inkl. Widerrufsbelehrung
  • Provisionsrechnung

Bitte scannen Sie die Unterlagen ein, falls Sie Ihnen vorliegen. Die eingescannten Unterlagen können Sie uns über die beiden Felder „Datei-Upload“ zuschicken, die Sie unten auf dieser Seite finden. Pro Upload-Feld kann nur eine Datei übertragen werden. Bitte erstellen Sie möglichst nur eine Datei pro Vertrag. Falls Sie Schwierigkeiten mit der Zusendung haben, können Sie uns die Unterlagen auch per Fax an 0711-2529610343 oder per Mail an kontakt@widerruf.info schicken. Beantworten Sie in diesem Fall bitte die Fragen auf dem Deckblatt des Faxschreibens oder in der Mail. Schicken Sie uns aber bitte keine Unterlagen per Post – diese werden nicht bearbeitet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ohne vollständige Kontaktdaten keine Prüfung vorgenommen werden kann. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten strikt vertraulich und geben sie lediglich an die prüfenden Anwälte weiter, die ihrerseits der anwaltlichen Schweigepflicht unterliegen.

Nach erfolgreichem Upload der Daten sehen Sie unten auf der Website eine Bestätigung, in der wir Ihnen auch die voraussichtliche Bearbeitungszeit nennen.

Hotline IG Widerruf

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns an unter

06196-4028872

In den beiden "Datei-Upload" Feldern können Sie uns jeweils eine Datei übermitteln. Die Größe der hochgeladenen Dateien darf insgesamt 10 MB nicht überschreiten, wobei jede einzelne Datei nicht größer als 7 MB sein darf. Wenn Sie größere Dateien haben, laden Sie sie bitte in mehreren Vorgängen hoch oder benutzen unsere Faxnummer 0711-2529610343.
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